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Einfache Tipps für mehr Ordnung in deinem Zuhause

8. November 2020
Ordnung Zuhause, Ordnung im Kopf

Ich bin mit Sicherheit kein kleiner Putzteufel oder eine Ordnungsfee aber dennoch ist mir ein aufgeräumtes und ordentliches Zuhause enorm wichtig. Erst dann gelingt es mir richtig zur Ruhe zu kommen und abzuschalten. Bei meinem turbulenten Haushalt mit zwei kleinen Kindern ist das gar nicht so einfach. Überall liegen Sachen herum und meine erzieherischen Massnahmen sind mal mehr aber oftmals auch weniger erfolgreich.

Das Kinderzimmer wird regelmässig umorganisiert und entrümpelt. Das mache ich zusammen mit den Kindern und das funktioniert auch tatsächlich sehr gut. Da es dort auch nicht viel Stauraum gibt, zwingt es uns immer wieder hinzuschauen und auszumisten. Die Kinder sind sehr klar mit ihren Entscheidungen und sehr gerne bereit loszulassen. Ihre Bereitschaft ihre Spielzeuge wieder zu versorgen allerdings weniger. Aber das ist ein anderes Thema.

Die Kinder sind eine Sache, die andere Sache bin aber ich – und meine Sachen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, sind es davon einige. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass ich bei mir selbst anfangen muss.

Ich bin weit davon entfernt eine Minimalistin zu sein und dennoch gefällt mir die Idee dahinter sehr und sie begleitet mich auch in meinem Zuhause. Mittlerweile habe ich nicht nur neue Kaufgewohnheiten entwickelt (weil die Unordnung beginnt beim Kauf bzw. bei dem was ich ins Haus nehme), sondern auch Services in Anspruch genommen, die mir helfen auf eine ganz einfache Art Ordnung zu halten.

Prüfe was dir ins Haus kommt
Dieser Tipp ist der erste und beste den ich dir mitgeben kann.
Die Unordnung beginnt nämlich vor der Haustür. Aus diesem Grund prüfe ich genau, was ich nach Hause mitbringe.
Ich kaufe tatsächlich nur noch das ein was ich brauche. Ich horte nicht mehr das Dreierpack Pasta, Duschgel, Shampoos, Haushaltsseifen genauso wenig wie die vielen Putzmittel. Sollte ich mehrere angefangene offene Flaschen haben, lehre ich sie in eine Flasche um.
Auch die vielen kleinen Muster, Kleber, Flyer und ähnliches nehme ich erst gar nicht an. Tragtaschen nehme ich meistens gleich selber mit.
In diesem Zusammenhang folge ich auch der Regel: Eins rein, eins raus. Wenn ich etwas Neues kaufe, dann ersetzt es einen Gegenstand den ich nicht mehr brauche. Mit dieser Strategie vermeide ich eine grosse Ansammlung an Gegenständen die mich am Schluss nur noch überfordern.

Keine Gegenstände auf der Ablagefläche
Es passiert so schnell und die Küche ist vollgestellt mit Maschinen, Spühlmitteln, Kochlöffeln und was es da sonst noch gibt. Die Kochbücher habe ich auf ein Minimum reduziert und zurück ins Büchergestell gestellt. Meinen geliebten Nutribullet versorge ich nach jedem Gebrauch und die vielen Küchentücher wandern direkt in den Wäschekorb.
Genauso halte ich es auch im Badezimmer. In der Wanne ist nur mein tägliches Duschgel zu finden und wenn ich ein Shampoo benötige, dann hole ich es aus dem Spiegelschrank.
Durch diese kleinen Tricks wirkt die Küche und das Badezimmer gleich viel aufgeräumter und ordentlicher.

Wäsche outsourcen
Da ich die Waschmaschine in der Wohnung habe, kommt sie fast schon täglich zum Einsatz und beklemmte mich oft mit dem Gefühl nie fertig zu werden. Aus diesem Grund habe ich angefangen einen Wäscheservice in Anspruch zu nehmen. Dieser Service ist einfach der helle Wahnsinn. Ich frage mich bis heute, warum ich nicht schon viel früher darauf gekommen bin?! Den Wäscheservice den ich nutze, holt die Wäsche ab und bringt sie gewaschen und gefaltet wieder zurück. Ich habe nicht die ganze Wäsche outgesourct, sondern nur die, die mir persönlich am meisten Arbeit bereitet – in meinem Fall die Bettwäsche und Tücher.

Eine Recycling-Station für Zuhause
Wir haben Zuhause immer die Recycling-Säcke und einen grossen schwarzen Abfallsack zur Hand. Immer wenn mir etwas in die Finger kommt das entsorgt werden muss, mache ich das gleich und werfe es in den offenen schwarzen Sack. Genauso ist es mit den Kleidern die ausgetragen oder ausgeleihert sind. Wenn ich merke, dass etwas nicht mehr passt oder mir nicht mehr gefällt wandert in den offenen Recycling-Sack. Auf diese Weise haben wir eine eigene Recycling-Station (neben den anderen wie Pet-Flaschen, Glas usw.) und müssen diese Sache nicht irgendwo zwischenlagern. Sobald der Sack voll ist, wird er gebunden und in den Keller gestellt, damit er beim nächsten Gang ins Recycling-Center einfach mitgenommen werden kann.

In Punkto Ordnung hat mich Marie Kondo nachhaltig inspiriert. Ihren Millionen-Bestseller “magic cleaning” habe ich vor Jahren gelesen und bis heute ihre Ratschläge in meinen Alltag integriert. Kennst du das Buch? Sie beschreibt in diesem Buch, wie richtiges Aufräumen das Leben verändern kann. Ich kann es dir nur empfehlen. Alles was keine Freude bereitet solltest du aus deinem Haus entfernen und nur das reinlassen, was eine echte Freude in dir verursacht. Sie erklärt darin die Grundprinzipien und Techniken des Aufräumens bzw. des Ordnung haltens.

Hast du gute Tipps für ein ordentliches Zuhause? Dann freue mich sehr, wenn du diese in den Kommentaren teilst.

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nadja.goutziomitros@gmx.de

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